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Obamas Reise der Hoffnung

US-Präsident Obama reist derzeit durch mehrere Bundesstaaten, um seine Wählerschaft für die Kongresswahlen zu mobilisieren. Er zeigt sich irritiert über die Einstellung der Parteibasis.

Für seine Partei auf Wahlfang: Barack Obama bei einer Wahlkampfrede in Albuquerque.
Für seine Partei auf Wahlfang: Barack Obama bei einer Wahlkampfrede in Albuquerque.
Keystone

Angesichts schlechter Umfragewerte für seine Demokratische Partei vor der Kongresswahl in fünf Wochen hat US-Präsident Barack Obama seine Anhänger zu mehr Engagement aufgerufen. «Es ist für jeden Demokraten und Progressiven unentschuldbar, diese Wahl nur als Zuschauer zu verfolgen», sagte Obama in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin «Rolling Stone».

Der Präsident zeigte sich irritiert über den Mangel an Enthusiasmus an der Parteibasis. «Die Leute müssen diese Lethargie abschütteln, sie müssen in die Gänge kommen», sagte er. In Reaktion auf die zunehmende Enttäuschung an der linksliberalen Basis über seine Politik bat er um Geduld: «Es braucht Zeit, um Veränderungen zu bewirken.»

Mangelnde Mobilisierung an der Parteibasis

Umfragen sagen den oppositionellen Republikanern grosse Zugewinne bei den Kongresswahlen am 2. November voraus. Demoskopen halten es für möglich, dass Obamas Demokraten ihre Mehrheit im Repräsententenhaus verlieren. Als einen der Gründe geben sie die mangelnde Mobilisierung an der Parteibasis der Demokraten an.

Während viele Republikaner angesichts der Unzufriedenheit mit Obama zur Stimmabgabe entschlossen sind, könnten viele Demokraten ins Lager der Nichtwähler wechseln. Obama reist in dieser Woche durch mehrere Bundesstaaten, um an der Basis für seine Partei zu werben.

AFP/jak

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