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Nordkorea dementiert Folter von Warmbier

Pyongyang habe den US-Studenten nach nationalem Recht und internationalen Standards behandelt, berichtet die landeseigene Nachrichtenagentur.

In Nordkorea misshandelt: Der kürzlich freigelassene US-Student Otto Warmbier ist tot.
In Nordkorea misshandelt: Der kürzlich freigelassene US-Student Otto Warmbier ist tot.
Keystone
Wurde zu 15 Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt: Otto Warmbier wird zum obersten Gerichtshof in Pjöngjang eskortiert. (16. März 2016)
Wurde zu 15 Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt: Otto Warmbier wird zum obersten Gerichtshof in Pjöngjang eskortiert. (16. März 2016)
Keystone
Warmbier sei auf dem Weg zurück in seine Heimat, teilte US-Aussenminister Rex Tillerson mit.
Warmbier sei auf dem Weg zurück in seine Heimat, teilte US-Aussenminister Rex Tillerson mit.
Keystone
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Nordkorea hat Vorwürfe dementiert, den gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier während seiner Haftzeit brutal behandelt oder gefoltert zu haben. Die nordkoreanischen Behörden seien mit Warmbier gemäss nationalem Recht und internationalen Standards umgegangen, hiess es heute in einem Artikel der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA, die die erste offizielle Reaktion des abgeschotteten Landes auf den Tod des jungen Amerikaners darstellte.

Der Student war während einer Reise nach Nordkorea festgenommen worden, weil er ein Propagandaplakat gestohlen haben soll. Im März 2016 wurde er zu 15 Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt. Nordkorea hatte ihn vergangene Woche freigelassen. Dies sei aus humanitären Gründen geschehen, hatte Pyongyang mitgeteilt.

Anfang dieser Woche starb Warmbier im Spital, nachdem er nach Angaben seiner Eltern schon seit längerem im Koma gelegen hatte. Seine Angehörigen und andere machten Nordkorea für seinen Gesundheitszustand verantwortlich.

dapd/nag

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