Zum Hauptinhalt springen

«Mueller-Ermittlungen kurz davor, abgeschlossen zu werden»

US-Justizminister Matthew Whitaker rechnet mit einem baldigen Ende der Ermittlungen in der Russen-Affäre.

Er sei «vollständig über die Ermittlungen unterrichtet» worden: Der amtierende US-Justizminister Matthew Whitaker bei seiner Erklärung im Weissen Haus. (28. Januar 2019) Bild: AP/Jacquelyn Martin
Er sei «vollständig über die Ermittlungen unterrichtet» worden: Der amtierende US-Justizminister Matthew Whitaker bei seiner Erklärung im Weissen Haus. (28. Januar 2019) Bild: AP/Jacquelyn Martin

Die Russland-Ermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller stehen nach Angaben des amtierenden US-Justizministers Matthew Whitaker kurz vor dem Abschluss. «Die Mueller-Ermittlungen sind kurz davor, abgeschlossen zu werden», sagte Whitaker am Montag.

Mueller untersucht die mutmasslichen russischen Einmischungen in den Wahlkampf 2016 zugunsten des heutigen US-Präsidenten Donald Trump und mögliche Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau. Er sei «vollständig über die Ermittlungen unterrichtet» worden und erwarte nun von Mueller den Abschlussbericht, sagte Whitaker am Montag vor Journalisten.

Whitaker folgt Trumps Linie

Der frühere FBI-Chef Robert Mueller untersucht seit Mai 2017 die Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl von 2016 und eine mögliche Verwicklung des Wahlkampflagers von Donald Trump. Sechs frühere Mitarbeiter Trumps sind bereits angeklagt oder verurteilt. Zuletzt wurde Anklage gegen den langjährigen Trump-Berater Roger Stone erhoben.

Russland hat jede Einflussnahme auf den Wahlkampf zugunsten des schliesslich siegreichen republikanischen Kandidaten Donald Trump bestritten. Trump hat die Ermittlungen immer wieder scharf kritisiert und als «Hexenjagd» bezeichnet. Der US-Präsident bestreitet vehement jegliche illegale Absprachen mit Russland. Auch Whitaker hatte sich in der Vergangenheit höchst kritisch zu den Ermittlungen des früheren FBI-Chefs Mueller geäussert.

SDA/red

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch