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Miss Universe und die Farc-Rebellen

Die frischgewählte Schönheitskönigin Paulina Vega wurde von den kolumbianischen Farc-Rebellen zu den Friedensgesprächen mit der Regierung eingeladen.

Friedensengel: Miss Universe, Paulina Vega. (26. Januar 2015)
Friedensengel: Miss Universe, Paulina Vega. (26. Januar 2015)
Reuters

Die linken kolumbianischen Farc-Rebellen haben die neue Miss Universe zu den Friedensgesprächen mit der kolumbianischen Regierung in Havanna eingeladen. Die Farc begrüsse den Vorschlag der 22-jährigen Kolumbianerin Paulina Vega, nach Havanna zu reisen, erklärte die Farc auf ihrer Website. Dort wollten die Rebellen Miss Universe über den Ablauf der Diskussionen, die Fortschritte sowie «den enormen Beitrag» informieren, den alle Friedenswilligen und die Schönheitskönigin selbst im Friedensprozess leisten könnten.

Die Wirtschaftsstudentin Vega hatte Ende Januar den Titel der Miss Universe gewonnen. Einer kolumbianischen Zeitung hatte sie gesagt, sie sei «bereit, nach Havanna zu reisen, damit der Frieden besiegelt wird».

Die Farc-Rebellen kämpfen seit 1964 gegen Grossgrundbesitzer und die Regierung. Die Guerilla hat noch etwa 8000 Kämpferinnen und Kämpfer unter Waffen. Amtlichen Angaben zufolge wurden in dem längsten bewaffneten Konflikt Lateinamerikas etwa 220'000 Menschen getötet; 5,3 Millionen Menschen ergriffen vor den Kämpfen die Flucht. Seit November 2012 laufen Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc.

AFP/chk

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