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Mexikos neue Verbrecherkartelle sind noch schlimmer als die alten

Die 43 Studenten aus Iguala sind Opfer der lokalen Gruppierung Guerreros Unidos geworden. Deren Brutalität zeigt, wie zwiespältig sich staatliche Erfolge im Drogenkrieg auswirken können.

Arturo Beltrán Leyva wurde von mexikanischen Soldaten erschossen: Einschusslöcher in seiner damaligen Luxusresidenz. (17. Dezember 2009)
Arturo Beltrán Leyva wurde von mexikanischen Soldaten erschossen: Einschusslöcher in seiner damaligen Luxusresidenz. (17. Dezember 2009)
Keystone

Die Vorgeschichte zur Tragödie um die verschwundenen und wahrscheinlich ermordeten Studenten aus Iguala ereignete sich am 16. Dezember 2009. An jenem Tag erschossen Soldaten der mexikanischen Marine Arturo Beltrán Leyva, den Chef des Beltrán-Leyva-Kartells. Er hatte sich in einer Luxusresidenz im 70 Kilometer südlich von Mexico-Stadt gelegenen Cuernavaca eine Wohnung gemietet. Als Beltrán Leyva bemerkte, dass ihn die Ordnungskräfte entdeckt hatten, rief er seine Killer zu Hilfe.

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