ABO+

Julian Assange im Fadenkreuz der USA

Dem WikiLeaks-Gründer wird Spionage vorgeworfen. Für Weggefährten und Journalisten sind das schlechte Nachrichten.

Droht dem Wikileaks-Gründer Julian Assange ein politischer Prozess in den USA? Demonstranten in London befürchten das. Foto: Matt Dunham (AP)

Droht dem Wikileaks-Gründer Julian Assange ein politischer Prozess in den USA? Demonstranten in London befürchten das. Foto: Matt Dunham (AP)

Ola Bini, 37, trägt einen Irokesenschnitt, ist ein Programmierer aus Schweden und ein Bekannter von Julian Assange, dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks. Bini soll Assange mehr als ein Dutzend Mal besucht haben in der Londoner Botschaft Ecuadors, wo Assange im selbst gewählten Exil lebte aus Furcht vor Strafverfolgung. Im April 2019 dann nahm das Schicksal beider Männer einen ähnlichen Lauf: Die Regierung Ecuadors entzog Assange den Schutz und liess ihn von der britischen Polizei verhaften. Wenig später wollte Bini von Ecuador aus nach Tokio fliegen. Kurz bevor er die Maschine betrat, nahmen ihn Polizisten fest. Die örtliche Justiz wirft ihm vor, er sei ein Hacker und habe die ecuadorianische Regierung destabilisieren wollen.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt