Zum Hauptinhalt springen

Ike überzieht texanische Küste mit Giftschlamm

Die Brühe, die der Hurrikan hinterlassen hat, ist voll von Asbest, Blei und Benzin. Für die Rückkehrer ist sie lebensgefährlich.

Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Keystone
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Keystone
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
Keystone
1 / 12

«Von weitem sieht es aus, als läge hier einfach Schlamm, den man wegwischen kann», sagte Steve LeBlanc, Stadtrat des Küstenortes Galveston der «New York Times», «es ist aber sehr viel komplizierter».

Schäden von 10 Milliarden Dollar hat Ike in Galveston alleine hinterlassen. Strom und Gas wird im Küstenort mindestens noch einen Monat lang fehlen, und es dürfte über ein Jahr dauern, bis aller Abfall weggeräumt ist. Zumindest die Giftbrühe muss schneller weg: Solange sie die Strassen verstopfe, könne niemand zurückkehren, schreibt «NYT».

Mücken so gross wie Daumennägel

Die Zeitung zitiert John Strange, einen Einwohner von Galveston. Er habe versucht, den Schlamm aus seinem Haus zu wischen. Dabei seien überwältigend viele Käfer zum Vorschein gekommen: «Sie sind riesig, und die Mücken sind so gross wie ein Daumennagel», sagte Strange. In dem Brackwasser auf der Insel brüten Moskitos und andere Insekten, die sich in der Luft ausbreiten und ihre Larven überall hinlegen.

«Wir steuern auf eine Gesundheitskrise zu», sagte Stadtrat LeBlanc. «Wir versuchen vehement, die Leute zum Weggehen zu bewegen, und wer weg ist, soll weg bleiben.» Die Brücke auf die Insel wird bewusst nur für Helfer geöffnet, bis die Rückkehr sicher ist.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch