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«Ich fürchte, dass es nach den Wahlen zu Gewalt kommen wird»

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen präsentieren sich die USA als gespaltenes Land mit wenig Vertrauen in Politik und Ins­titutionen. Der Autor und Journalist George Packer hat diesen Niedergang kommen sehen.

Auch wenn Trump verschwindet, wird die Wut der Anhänger bleiben. Ein Trump-Supporter zeigt seinen Unmut vor dem South Florida Fair Expo Center in West Palm Beach.
Auch wenn Trump verschwindet, wird die Wut der Anhänger bleiben. Ein Trump-Supporter zeigt seinen Unmut vor dem South Florida Fair Expo Center in West Palm Beach.
Getty Images
Globalisierungsverlierer: Verlassene Tankstelle an der Grand River Road nahe Detroit. Die Metropole im Mittleren Westen gilt als Symbol für den Niedergang der US-Automobilindustrie.
Globalisierungsverlierer: Verlassene Tankstelle an der Grand River Road nahe Detroit. Die Metropole im Mittleren Westen gilt als Symbol für den Niedergang der US-Automobilindustrie.
Getty Images
Globalisierungsgewinner: Badezimmerbesichtigung in einem New Yorker Luxusapartment.
Globalisierungsgewinner: Badezimmerbesichtigung in einem New Yorker Luxusapartment.
Getty Images
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Herr Packer, Donald Trump taumelt angeschlagen von einem Skandal zum nächsten. Sind die Wahlen gelaufen?George Packer: Ja, definitiv. Die nächste Präsidentin der USA wird Hillary Clinton heissen. Ich erwarte eines der deutlichsten Wahlresultate seit langem.

Aber auch wenn Trump verliert: Seine Anhänger verschwinden nicht einfach so.Ganz sicher nicht. Die Spaltung des Landes, diese Kluft zwischen den Leuten, das wird bleiben. Die Trump-Anhänger werden wütend sein, und sie werden sich ­betrogen fühlen.

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