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Höllisch wütend auf Obama

Am rechten Rand der amerikanischen Gesellschaft wächst die Gewaltbereitschaft. Gerade erst ermordete ein rechtsextremes Paar in Las Vegas drei Menschen.

In einer Pizzeria wurden zwei Beamte von Rechtsextremen erschossen: Polizisten aus Las Vegas tragen als Zeichen der Trauer ein schwarzes Bändchen über ihrer Dienstmarke. (9. Juni 2014)
In einer Pizzeria wurden zwei Beamte von Rechtsextremen erschossen: Polizisten aus Las Vegas tragen als Zeichen der Trauer ein schwarzes Bändchen über ihrer Dienstmarke. (9. Juni 2014)
Keystone

Lokale Polizeistellen sowie das FBI beobachten mit Sorge die Gewaltbereitschaft am rechten Rand des politischen Spektrums in den Vereinigten Staaten. Bewaffnete Einzelgänger sowie Milizen weisser Rassisten und extremer Staatsgegner, die befürchten, verbriefte Freiheiten und besonders das Recht auf Waffenbesitz zu verlieren, hatten in der Vergangenheit zwar immer wieder für Aufregung gesorgt. Nach einem Höhepunkt Mitte der 90 Jahre, als der Staatsgegner Timothy McVeigh das Bundesgebäude in Oklahoma City mit einer Lastwagenbombe in Schutt und Asche legte und dabei 168 Menschen tötete, verlor die Bewegung aber an Kraft. Nach der Wahl Barack Obamas 2008 und der Finanzkrise des gleichen Jahres schwoll die Zahl gewaltbereiter Rechtsextremer jedoch wieder an. Das FBI schätzt ihre Zahl heute auf mindestens 20'000.

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