Zum Hauptinhalt springen

Exxon-Chef will kein Fracking vor der eigenen Haustür

Weil er um den Wert seiner Villa fürchtet, schloss sich Exxon-Chef Rex Tillerson kürzlich einer Klage gegen die umstrittene Gasgewinnungsmethode an.

Exxon-Präsident und -CEO Rex Tillerson an der World Gas Conference 2012 in Kuala Lumpur: «Solange wir als Industrie gute Ingenieurpraktiken anwenden, sind die Risiken des Fracking völlig kontrollierbar.»
Exxon-Präsident und -CEO Rex Tillerson an der World Gas Conference 2012 in Kuala Lumpur: «Solange wir als Industrie gute Ingenieurpraktiken anwenden, sind die Risiken des Fracking völlig kontrollierbar.»
Bazuki Muhammad, Reuters
Rex Tillerson mit Wladimir Putin, damals russischer Ministerpräsident, an einer Zeremonie in Sotschi im August 2011. Exxon und das staatliche russische Energieunternehmen unterzeichneten einen Deal zur Nutzung der arktischen Öl- und Gasvorkommen.
Rex Tillerson mit Wladimir Putin, damals russischer Ministerpräsident, an einer Zeremonie in Sotschi im August 2011. Exxon und das staatliche russische Energieunternehmen unterzeichneten einen Deal zur Nutzung der arktischen Öl- und Gasvorkommen.
Reuters
Ein Gasbohrturm im Westen des US-Bundesstaats Colorado: Das im tief liegenden Schiefergestein eingeschlossene Gas wird hydraulisch aus dem Gestein gebrochen. Gegen eine ähnliche Fracking-Einrichtung in Bartonville bei Dallas klagt jetzt auch Rex Tillerson.
Ein Gasbohrturm im Westen des US-Bundesstaats Colorado: Das im tief liegenden Schiefergestein eingeschlossene Gas wird hydraulisch aus dem Gestein gebrochen. Gegen eine ähnliche Fracking-Einrichtung in Bartonville bei Dallas klagt jetzt auch Rex Tillerson.
Brennan Linsley, Keystone
1 / 4

Rex Tillerson ist Vorstandsvorsitzender des globalen Energiekonzerns Exxon. In dieser Rolle befürwortet Tillerson, der rund 40 Millionen Dollar pro Jahr verdient, die Suche nach neuen fossilen Brennstoffen. Auch Fracking, wie das hydraulische Aufbrechen von Schiefergestein zur Förderung von Gas und Öl bezeichnet wird, ist für Tillerson eine Selbstverständlichkeit. «Solange wir als Industrie gute Ingenieurpraktiken anwenden, sind die Risiken völlig kontrollierbar», sagte Tillerson 2012 an die Adresse der Skeptiker von Fracking-Methoden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.