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Erster Zivilprozess gegen Guantánamo-Häftling

In New York hat der erste Prozess gegen einen Guantánamo-Häftling vor einem zivilen Gericht begonnen. Dem Angeklagten wird die Beteiligung an Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania vorgeworfen.

Der Prozess gilt als Test für Präsident Obamas Plan, Häftlinge aus Guantánamo auf amerikanischem Boden anzuklagen: Ein undatiertes FBI-Bild vom Angeklagten Ahmed Khalfan Ghailani.
Der Prozess gilt als Test für Präsident Obamas Plan, Häftlinge aus Guantánamo auf amerikanischem Boden anzuklagen: Ein undatiertes FBI-Bild vom Angeklagten Ahmed Khalfan Ghailani.
Reuters

In New York hat der erste Prozess vor einem zivilen Gericht in den USA gegen einen ehemaligen Guantánamo-Häftling begonnen. Es handelt sich um das Verfahren gegen den aus Tansania stammenden mutmasslichen Terroristen Ahmed Khalfan Ghailani.

Ihm wird Beteiligung an den Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 vorgeworfen, bei denen 224 Menschen ums Leben kamen. Das Verfahren begann am Montag mit der Auswahl der Geschworenen. Der Angeklagte bekannte sich als nicht schuldig.

Der Prozess gilt auch als Test für den Plan von Präsident Barack Obama, Häftlinge aus dem weltweit kritisierten Guantánamo-Lager auf Kuba in Gefängnisse auf amerikanischen Boden zu bringen und dort anzuklagen. Seine Pläne stossen aber auf erheblichen Widerstand.

SDA/ske

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