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Eine Sanierung nach Gutsherrenart

Demokraten und Republikaner stehen vor einem Kompromiss im Schuldenstreit. Drei Billionen Dollar sollen eingespart werden. Eine Massnahme, die von beachtlicher ökonomischer Verwegenheit zeugt. Eine Analyse.

Hauptakteure im Schuldenstreit: Mitch McConnell (rechts), Fraktionschef der Republikaner im Senat, und John Boehner (links), Sprecher des Repräsentantenhauses, an einer Pressekonferenz.
Hauptakteure im Schuldenstreit: Mitch McConnell (rechts), Fraktionschef der Republikaner im Senat, und John Boehner (links), Sprecher des Repräsentantenhauses, an einer Pressekonferenz.
Keystone

Inmitten der bleiernen Hitze des Washingtoner Sommers gibt das politische Theater der amerikanischen Hauptstadt ein besonders trauriges Stück: Nur zwei Tage vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit der reichsten Nation auf Erden feilschen Republikaner und Demokraten, der Kongress und der Präsident über ein Sparprogramm, das einerseits in letzter Minute einen Ausweg aus der Krise böte, andererseits aber vornehmlich zu Lasten der Alten und sozial Schwachen ginge.

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