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Ein Etappensieg für Venezuelas Präsident Maduro

In Kürze wollen die Konfliktparteien erstmals verhandeln – ein überraschendes Zeichen der Entspannung. Die Ankündigung offenbart jedoch eine Schwäche der Regierungsgegner.

Konnte Zeit gewinnen: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bei einem Treffen mit der Opposition in Caracas. (8. April 2014)
Konnte Zeit gewinnen: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bei einem Treffen mit der Opposition in Caracas. (8. April 2014)
Reuters
Gewalt gegen Demonstranten: Ein Polizist schiesst in Caraas mit Tränengaspatronen. (22.März 2014)
Gewalt gegen Demonstranten: Ein Polizist schiesst in Caraas mit Tränengaspatronen. (22.März 2014)
AFP
Riskiert, einen politischen Märtyrer zu schaffen: Venezuelas Präsident Maduro bei einer Rede vor Anhängern. (18. Februar 2014)
Riskiert, einen politischen Märtyrer zu schaffen: Venezuelas Präsident Maduro bei einer Rede vor Anhängern. (18. Februar 2014)
AFP
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In Venezuela zeichnet sich eine überraschende Entspannung ab. Gestern haben sich Vertreter von Regierung und Opposition zu «vorbereitenden Gesprächen» getroffen, bei denen sie sich darauf einigten, mit Verhandlungen zu beginnen. An der Zusammenkunft nahmen Präsident Nicolás Maduro, seine Ehefrau Cilia Flores, Vizepräsident Jorge Alberto Arreaza, Aussenminister Elías Jaua sowie einer der mehreren Bürgermeister von Caracas teil. Von oppositioneller Seite war der Vorsitzende des Bündnisses Tisch der demokratischen Einheit (MUD), Ramón Guillermo Aveledo, vertreten; ausserdem der Gouverneur des Bundesstaates Lara, Henri Falcón, sowie der Vorsitzende einer zur MUD gehörenden Partei.

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