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«Ein Etappensieg für die moderaten Republikaner»

Bei den US-Regionalwahlen habe die Tea Party einen Rückschlag, aber keine klare Absage erlitten, sagt Louis Perron, Politberater mit USA-Erfahrung. Und New York sei zum Normalzustand zurückgekehrt.

Vincenzo Capodici
Pragmatismus und Wählbarkeit statt Ideologie und Radikalität: Chris Christie (rechts), der neue und alte Gouverneur von New Jersey, lässt sich nach dem Wahlsieg von Anhängern feiern.
Pragmatismus und Wählbarkeit statt Ideologie und Radikalität: Chris Christie (rechts), der neue und alte Gouverneur von New Jersey, lässt sich nach dem Wahlsieg von Anhängern feiern.
Reuters

Welche Bedeutung hat der Sieg des Demokraten Bill de Blasio bei den New Yorker Bürgermeisterwahlen für den Rest der USA? Ich würde diese Signalwirkung nicht überschätzen. Die Stadt New York ist grundsätzlich klar demokratisch. Die letzten beiden Bürgermeister waren zwar Republikaner, Rudy Giuliani und Michael Bloomberg waren von ihrer Persönlichkeit und Ausstrahlung her aber Ausnahmeerscheinungen. In diesem Sinn ist der Sieg des Demokraten de Blasio in einer demokratischen Hochburg eine Rückkehr zum Normalzustand.

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