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Ehemaliger Starbucks-Chef als Nachfolger Trumps?

Howard Schultz gibt seinen Posten als Verwaltungsratspräsident von Starbucks ab - und heizt damit die Gerüchte über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur weiter an.

Er machte aus Starbucks ein Kaffeeimperium: Howard Schultz spricht am «Economic Club» in New York. (24. Mai 2017)
Er machte aus Starbucks ein Kaffeeimperium: Howard Schultz spricht am «Economic Club» in New York. (24. Mai 2017)
Keystone/Justin Lane

Der Verwaltungsratspräsident der weltgrössten Kaffeehauskette Starbucks, Howard Schultz, wird am 26. Juni zurücktreten. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Schultz hatte Starbucks von einem kleinen Coffeeshop in Seattle zu einem Weltkonzern ausgebaut.

Es wird spekuliert, dass der als liberal geltende Unternehmer die US-Präsidentschaftskandidatur anstreben könnte. Schulz hatte bereits im Juni 2017 die Funktion des Konzernchefs abgeben.

Besorgt über sein Land

In den vergangenen Jahren hatte der 64-Jährige zwar mehrfach bestritten, politische Ambitionen zu haben. Vor kurzem sagte er allerdings der «New York Times», er werde über eine Reihe von Optionen für seine Zukunft nachdenken, «und dazu könnte auch ein öffentliches Amt gehören».

Er sei aber noch weit entfernt davon, eine Entscheidung zu treffen. Schultz sagte der Zeitung weiter, er sei «seit einiger Zeit sehr besorgt über unser Land - die wachsende Spaltung zuhause und unser Ansehen in der Welt».

Unbeliebt bei Trump-Anhängern

Mit öffentlichen Aussagen zu Themen wie Homo-Ehe, Waffengesetzen oder Rassismus gab Schultz Starbucks ein kontroverses Profil und sorgte dafür, dass die Kette vielen Rechten und Trump-Anhängern ein Dorn im Auge ist.

Schultz gilt als Architekt und Mastermind hinter dem rasanten Wachstum von Starbucks, das innerhalb von vier Jahrzehnten von einem einzigen Laden in Seattle zu einem Kaffee-Imperium mit über 28'000 Filialen weltweit aufgestiegen ist.

(sda/AFP)

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