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Drogenboss mit Verbindungen nach Italien gefasst

Er fand die Schmuggelrouten nach Europa für das Kokain: Den kolumbianischen Sicherheitskräften ist ein Drogenboss ins Netz gegangen, der auch mit der italienischen Mafia in Verbindung stehen soll.

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Verhaftet und der Presse vorgeführt: Rafael Ivan Zapata Cuadros in einer Polizeistation in Bogotá. (19. März 2012)
Verhaftet und der Presse vorgeführt: Rafael Ivan Zapata Cuadros in einer Polizeistation in Bogotá. (19. März 2012)
Keystone

Der in 160 Ländern von Interpol gesuchte Rafael Ivan Zapata Cuadros alias «Rasgao» wurde im Nordwesten Kolumbiens gefasst, wie Luis Perez, der Leiter der kolumbianischen Anti-Drogen-Polizei, gestern mitteilte. «Rasgao» soll mit zahlreichen kriminellen Banden in Europa Kontakt gehabt haben, darunter sind die wichtigsten italienischen Drogenkartelle.

Zudem soll er Verbindungsmann für Salvatore Mancuso gewesen sein, den früheren Chef der rechtsextremen Paramilitärs in Kolumbien. Mancuso sitzt inzwischen in den USA in Haft.

Schmuggelrouten

Ziel des Rings sei es gewesen, neue Routen für Kokain zu finden, das nach Spanien, Frankreich, die Niederlande, Venezuela und Australien geschmuggelt werden sollte, sagte Perez weiter.

(SDA)

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