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Die wilden Wochen des Newt Gingrich

Der republikanische Vorwahlkampf bleibt bis auf weiteres spannend. Vor allem, wenn Newt Gingrich seinen Napoleon-Komplex ausleben darf.

«Wir werden überall hingehen und kämpfen»: Newt Gingrich in Orlando nach verlorener Schlacht in Florida. (31. Januar 2012)
«Wir werden überall hingehen und kämpfen»: Newt Gingrich in Orlando nach verlorener Schlacht in Florida. (31. Januar 2012)
AFP

Die Restauration des Kronprinzen ist gelungen, der Zündler in Schach gehalten worden. So und nicht anders bewertet das republikanische Establishment den glänzenden Sieg Mitt Romneys bei der parteiinternen Vorwahl im bevölkerungsreichen Florida.

Hatte Newt Gingrich, dieser Meister des politischen Jiu-Jitsu, mit seinem Erfolg vor zehn Tagen im Südstaat South Carolina die Bonzen der Partei in Furcht und Schrecken versetzt, so ist die Welt der republikanischen Altvorderen heute wieder in Ordnung: Nach einem beiderseits brutal geführten Wahlkampf, bei dem Romney dank seiner pekuniären Überlegenheit Floridas republikanische Wählerschaft flächendeckend mit Anti-Gingrich-Spots bombardierte, wähnt sich der Ex-Gouverneur aus Massachusetts seiner Krönung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf dem Parteitag in Tampa im August sicherlich ein gutes Stück näher.

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