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Der Unterschied zwischen Meili und Snowden

Um dem Schweizer Wachmann Christoph Meili Asyl gewähren zu können, bastelte der US-Kongress damals eigens ein Gesetz. Edward Snowden soll aber vor Gericht. Ein Vergleich entlarvt Washingtons Heuchelei.

Er brachte die Diskussion um die nachrichtenlosen Vermögen auf Konten von Schweizer Banken in Gang: Der ehemalige SBG-Wachmann Christoph Meili mit seiner Frau Guiseppina in New York. (29. Juli 1997)
Er brachte die Diskussion um die nachrichtenlosen Vermögen auf Konten von Schweizer Banken in Gang: Der ehemalige SBG-Wachmann Christoph Meili mit seiner Frau Guiseppina in New York. (29. Juli 1997)
AP Photo/Marty Lederhandler
Für sein Asyl zimmerte der US-Kongress eigens ein Gesetz: Christoph Meili zeigt die Niederlassungsausweise seiner Familie. (29. September 1997)
Für sein Asyl zimmerte der US-Kongress eigens ein Gesetz: Christoph Meili zeigt die Niederlassungsausweise seiner Familie. (29. September 1997)
AP/Ed Bailey
Wurde von einem Anwalt in die USA geholt und blieb anschliessend bis 2009 dort: Meili bei einer Pressekonferenz in Zürich, bei der er neue Vorwürfe gegen die UBS erhob. (15. April 2004)
Wurde von einem Anwalt in die USA geholt und blieb anschliessend bis 2009 dort: Meili bei einer Pressekonferenz in Zürich, bei der er neue Vorwürfe gegen die UBS erhob. (15. April 2004)
Eddy Risch, Keystone
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Das Rechtsempfinden amerikanischer Politiker und Regierungen ist jeweils von der eigenen Interessenlage bestimmt. Daran ist nichts neu, einen besonders krassen Fall aber bietet der NSA-Renegat Edward Snowden. Sein Versuch, sich ins Asyl nach Lateinamerika zu retten, wird von der Obama-Administration hintertrieben, im Kongress gilt Snowden als Verräter der Extraklasse.

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