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«Das ist einen Friedensnobelpreis wert»

«We fell in love»: Donald Trump und Kim Jong-un beim Mittagsspaziergang während ihres ersten Gipfels in Singapur. (Foto: AP)

Vor acht Monaten trafen sich Trump und Kim in Singapur zum ersten Mal. Hat der Gipfel etwas gebracht?

Sind in Hanoi konkrete Ergebnisse zu erwarten?

Der Koreakrieg, der seit dem Waffenstillstand von 1953 strenggenommen nur ruht, kann von Amerikanern und Nordkoreanern nur symbolisch beendet werden. Einen echten Friedensvertrag könnte es nur mit Beteiligung aller Kriegsparteien geben, also nicht ohne China.

Können die USA es sich überhaupt leisten, knapp 30'000 Soldaten aus Südkorea abzuziehen, wenn man Chinas wachsenden Einfluss in der Region berücksichtigt?

Nordkorea droht eine Hungersnot, es braucht Wirtschaftswachstum, um stabil zu bleiben. Wie sehr steht Kim im Inneren unter Druck?

Kann eine Reform der totalitären Diktatur Verhandlungsgegenstand sein, etwa als Bedingung für die Lockerung von Sanktionen?

Die Fähigkeit zur Atombombe war immer die Überlebensgarantie Nordkoreas. Machen Verhandlungen darüber überhaupt Sinn?

Trägt Trumps Strategie dazu bei, die Bedrohung zu verringern, die von Nordkorea ausgeht?

Wieso tritt Trump, der sonst gerne für Härte plädiert, ausgerechnet gegenüber Nordkorea so dialogbereit auf?

Haben Trump und Kim den Friedensnobelpreis verdient?