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«Bedeutende Diskrepanzen» bei Atom-Verhandlungen

Neue Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm. US-Aussenminister John Kerry dämpft die Erwartungen jedoch.

Noch «ein Weg zurückzulegen» findet er: John Kerry bei einer Medienkonferenz in der amerikanischen Botschaft in London. (21.02.2015)
Noch «ein Weg zurückzulegen» findet er: John Kerry bei einer Medienkonferenz in der amerikanischen Botschaft in London. (21.02.2015)
Neil Hall, Reuters

Wird es bald eine Lösung im Atomkonflikt geben? Nicht unbedingt, mindert US-Aussenminister Kerry die Erwartungen. Es gebe noch immer «bedeutende Diskrepanzen» bei den Verhandlungen über das Atomprogramm, sagte Kerry in London.

Es sei noch ein «Weg zurückzulegen». US-Präsident Barack Obama verspüre jedoch «keine Neigung», die Atomgespräche über das gesetzte Zieldatum am 31. März hinaus zu verlängern. Er sei sicher, dass Obama darauf vorbereitet sei, die Verhandlungen zu stoppen.

Ein endgültiges Abkommen vielleicht bis Ende Juni

Kerry und sein iranischer Kollege Mohammed Dschawad Sarif schalten sich am Sonntag in eine neue Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm ein. In Genf verhandeln bereits seit Freitag die US-Chefunterhändlerin Wendy Sherman und der iranische Vize-Aussenminister Abbas Araktschi. Im Anschluss sind nach iranischen Angaben Verhandlungen der gesamten 5 1-Gruppe aus den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland möglich.

Bei den bereits seit Jahren laufenden Verhandlungen geht es um ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Atomkonflikts. Die Frist zur Erreichung des Abkommens musste schon mehrfach verschoben werden. Derzeit wird angestrebt, bis Ende März eine Grundsatzeinigung zu erreichen und bis Ende Juni ein endgültiges Abkommen.

SDA/rsz

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