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Herzerwärmende AktionAuch Kruit wird von versteckter Kamera überrascht

Die Videoaktivisten von Change Moments waren wieder einmal mit versteckter Kamera unterwegs und überraschten Bernerinnen und Berner auf der Kleinen Schanze.

Sie sind seit 2016 im Einsatz, und doch sind die Reaktionen immer die gleichen. «Nein, das ist nicht wahr.» «Wir haben gerade den schönsten Moment erlebt.» «Das tut dem Herzen gut.» Die Menschen auf den Bänkli auf der Kleinen Schanze, die bei der neusten Aktion der Videocrew von Change Moments überrascht wurden, kamen aus dem Staunen und Grinsen nicht mehr heraus.

Diesmal haben Stefan Pfister und sein Team vorab bei wildfremden Leuten in einer Entweder-oder-Umfrage herausgefunden, was ihnen besser schmeckt. Und schwups wurde ein Tisch mit weissem Tuch aufgestellt und eine Pizza, ein Donut oder ein Birchermüesli serviert.

Unter ihnen ist diesmal auch eine prominente Bernerin. SP-Politikerin Marieke Kruit, die am Sonntag mit den zweitmeisten Stimmen in den Berner Gemeinderat gewählt wurde. Ihre Reaktion war mindestens genauso freudig und erstaunt wie am Sonntagabend spät, als ihr glanzvolles Resultat verkündet wurde.

Recycelte Idee

Bereits 2017 wurden Bernerinnen und Berner auf der Kleinen Schanze überrascht – damals ungefragt mit einem Apéro . «Wir fanden einfach die Idee mit der Umfrage toll», sagt Pfister am Telefon zum neuen Video. Es handle sich um ein Projekt unter Kollegen, und sie würden jeweils die aktuellste Idee umsetzen. «Es ist immer wieder unglaublich, die strahlenden Gesichter.»

Als nächster Streich wäre sich ein Video zu wünschen, wo wieder Corona-Helden überrascht werden – wie zuletzt die Mamis in den Kinos, die Lastwagenchauffeure auf der Raststätte Grauholz oder die Pflegefachpersonen auf dem Parktplatz vor einem Spital.

Wir hätten da ein paar Vorschläge: Wie wärs mit einer Überraschung für das Verkaufspersonal, das auch in der Vorweihnachtszeit wieder an vorderster Front steht? Oder all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Testzentren, die in Schutzanzügen im Akkord Corona-Tests durchführen? Oder warum nicht ein paar Lehrkräfte, die sowohl die Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer als auch jene zu Hause in der Quarantäne via Bildschirm unterrichten?