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Coronavirus in Emmentaler AltersheimenAuch ein Haus der Lebensart war stark betroffen

In einem Heim in Konolfingen, das heute zum Bärauer Betrieb gehört, griff das Virus stark um sich. Ansonsten hatten die befragten Heime in der Region Glück.

Im früheren Alterszentrum Kiesenmatte in Konolfingen starben sieben von insgesamt 26 Corona-Patienten.
Im früheren Alterszentrum Kiesenmatte in Konolfingen starben sieben von insgesamt 26 Corona-Patienten.
Visualisierung: pd

Es war um die Zeit der Fusion. Seit dem 1. Juli 2020 gehört das Alterszentrum Kiesenmatte in Konolfingen zur Stiftung Lebensart, die in Bärau zu Hause ist. Die Übernahme war offiziell noch nicht ganz abgeschlossen, als sich 26 der insgesamt 90 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infizierten. Sieben starben an den Folgen.

«Aber im Moment haben wir eine sehr stabile, ruhige Situation», sagt Richard Aebi. Er leitet die Taskforce der Stiftung. Zu ihr gehören nebst dem Hauptbetrieb in Bärau und eben Konolfingen auch Standorte in Aarwangen, Trubschachen und Oberburg. Von den insgesamt weit über 500 Bewohnerinnen und Bewohnern hätten sich ausser jenen in Konolfingen seit Ausbruch der Pandemie lediglich zwei mit dem Virus angesteckt: eine Person in Bärau und eine in Oberburg. Von insgesamt fast 700 Mitarbeitenden befinden sich aktuell zehn in Quarantäne oder Isolation.

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