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Nach Absage des BuskersWie geht es für die Organisatorinnen weiter?

Bereits zum zweiten Mal kann das Buskers Bern wegen Corona nicht stattfinden. Wir sprechen mit Festivalleiterin Christine Wyss über die Zukunft des Festivals.

Das Buskers 2019: Rund 75’000 Personen gingen damals innerhalb von drei Tagen ans Festival.
Das Buskers 2019: Rund 75’000 Personen gingen damals innerhalb von drei Tagen ans Festival.
Archivfoto: Nicole Philipp

Das Festival Buskers Bern findet auch in diesem Jahr nicht statt. Und doch unterscheidet sich die Absage von derjenigen im Jahr 2020. «Damals kam alles so unerwartet, die Organisation war bereits weit fortgeschritten», sagt Festivalleiterin Christine Wyss. Flüge und Hotels für die Künstlerinnen und Künstler waren bereits gebucht. Heuer sei man vorsichtiger gewesen. «Wir standen sicher mehr auf der Bremse», so Wyss.

Bis zuletzt habe sie aber gehofft, das Buskers-Festival doch irgendwie Corona-konform durchführen zu können. Schliesslich finde es jeweils unter freiem Himmel statt, und die Acts seien über die untere Altstadt verteilt. Doch auch wenn es weniger Bühnen gegeben hätte, wäre es schlicht nicht möglich gewesen, den Zugang zum Gelände abzusperren, das Publikum zu limitieren, eine Sitzplatzpflicht einzuführen oder ein Contact-Tracing zu machen. Denn: Das Festivalgelände befindet sich auf öffentlichem Grund und ist frei zugänglich.

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