YB muss in Nikosia mindestens einen Punkt holen

YB ist mit viel Selbstvertrauen zum heutigen Spiel bei Apoel Nikosia gereist. Die Zyprioten schenken dem 1:3 vor zwei Wochen kaum Beachtung.

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Dominic Wuillemin

Thomas Christiansen schüttelt den Kopf. Der dänische Trainer von Apoel Nikosia galt einst als ganz passabler Angreifer, 2003 war er gemeinsam mit Giovane Elber Torschützenkönig der Bundesliga geworden.

Aber die stürmische Frage des zypriotischen Journalisten geht ihm dann doch zu weit. Ob die heutige Partie gegen YB (19 Uhr, im Liveticker auf bernerzeitung.ch) die wichtigste der Saison sei, wurde er an der Medienkonferenz soeben gefragt. Christiansen sagt, egal wie das Spiel ausgehe, verloren sei so oder so nichts. «Aber wir wollen grundsätzlich jede Partie für uns entscheiden.»

Mit einem Sieg heute würde Apoel, Leader der Gruppe A, der Qualifikation für die Sechzehntelfinals bereits sehr nahe kommen. Christiansen gibt sich gestern Abend zuversichtlich, sagt, das 1:3 vor zwei Wochen in Bern sei keine Referenz.

«Diesmal spielen wir auf Rasen, vor unseren Fans.» 14 000 Zuschauer werden heute Abend im GSP-Sta­dion erwartet.

Erneut ohne Sulejmani

Thomas Christiansen hat natürlich recht. Dafür aber reisten die Gelb-Schwarzen gestern Vormittag mit viel Selbstvertrauen nach Zypern. Seit dem Hinspiel haben sie alle drei Partien gewonnen, mit 14:0 Toren. «Das gibt uns Mut», sagt YB-Trainer Adi Hütter.

Der Österreicher dürfte heute auf dieselben elf Akteure wie am Sonntag gegen Vaduz setzen. Flügelspieler Miralem ­Sulejmani ist immer noch angeschlagen, er trat die Reise gar nicht erst an. Für ihn wird wohl der formstarke Thorsten Schick zum Zug kommen. «Wir wollen zumindest ungeschlagen bleiben», sagt Adi Hütter.

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