SP reicht Vorstosspaket zu Gesundheitspolitik ein

Die SP reagiert auf die Abbaumassnahmen im bernischen Gesundheitswesen. Die Sozialdemokraten haben ein ganzes Bündel an Vorstössen dagegen eingereicht.

Gefordert wird von der bernischen SP etwa die Stärkung der ambulanten Behandlungsangebote in der Psychiatrie. (Symbolbild)

(Bild: Fotolia)

Die bernische SP ortet bei der Gesundheitsversorgung beträchtlichen Handlungsbedarf. Die Partei will «weg von technokratischen, kurzfristigen Sparrunden». Die SP reicht dazu in der Novembersession einen Strauss von Vorstössen ein, wie sie am Dienstag mitteilte.

Gefordert wird etwa die Stärkung der ambulanten Behandlungsangebote in der Psychiatrie. Durch die Abbaumassnahmen in der nicht-stationären Psychiatrie sei die Gefahr von Lücken in der Behandlungskette noch grösser geworden.

Weiter verlangt die SP einen Fonds zur Stärkung der Innovation in der Gesundheitsversorgung. Ein weiterer Vorstoss fordert einen Bericht zu den bestehenden Fehlanreizen in der Gesundheitsversorgung, die den Interessen der Patienten entgegenliefen und zu Fehlversorgung und Mengenausweitungen führten. Die Vorstösse basieren auf einem Strategiepapier, das die Partei erarbeitet hat. Darin werden 10 Ziele zu Prävention, Versorgung, Personal, Finanzierung und Wissen formuliert.

mib/sda

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