«Bei den Mietshäusern gibts einen beunruhigenden Cocktail»

Finma-Chef Mark Branson warnt die Banken: «Seid im Markt mit Mietshäusern ­vorsichtig.» Viele Banken haben ­Investoren bei Miet­objekten Hypothekar­kredite gewährt. Und jetzt steigt die Leerstandsquote.

Im Finma-Hauptsitz in Bern: Bankenaufseher Mark Branson will sich die Unterlagen zu den Paradise Papers genauer anschauen.

(Bild: Beat Mathys)

Herr Branson, haben Sie derzeit viel zu tun?Mark Branson: Als Aufsichts­behörde haben wir immer genug zu tun.

Doch jetzt speziell viel wegen der Untersuchung, die gegen die Raiffeisenbank und den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz läuft? Ich würde dieses Verfahren nicht besonders hervorheben. Die Finma schliesst pro Jahr rund fünfzig Verfahren ab. Solche Unter­suchungen gehören zu unserer normalen Tätigkeit. Es sind unsere hoch spezialisierten Mitarbeitenden, welche diese durch­führen. Und anschliessend ist es an den zuständigen Gremien, allfällige Entscheide zu fällen. ­Solche Verfahren sind also nichts Aussergewöhnliches.

Berner Zeitung

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