Erstes Ja zum Kantonsanteil für die Stadttheater-Sanierung

Die vorberatende Kommission empfiehlt dem Grossen Rat ein Ja zum 19,5-Millionen-Anteil des Kantons an die Sanierung des Stadttheaters. Ende November ist das Geschäft im Grossen Rat.

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Wolf Röcken

«Mit dem Ja haben wir ein Zeichen gesetzt vor den weiteren Entscheiden», sagt Jürg Iseli. Der SVP-Grossrat ist Präsident der Finanzkommission des Grossen Rates. Diese unterstützt «mit grosser Mehrheit» den Kantonsanteil von 19,5 Millionen am Sanierungskredit von 45 Millionen Franken für das Berner Stadttheater. Vertiefte Abklärungen hätten zum Entscheid geführt, so Iseli. Trotz Spardruck habe sich die Haltung durchgesetzt, dass ein Aufschieben den sehr engen Terminplan gefährden würde und Mehrkosten für ein inhaltlich unbestrittenes Vorhaben entstehen würden. Und schliesslich habe der Kanton schon einmal den Betrag reduziert, erwähnt Iseli: Im November 2011 kürzte der Grosse Rat seinen Anteil an den Projektierungskosten von 2,25 auf 1,5 Millionen Franken.

Ende August hatte der Stadtrat Ja zum 19-Millionen-Anteil der Stadt gesagt. Dies, obwohl ein Bericht des Ingenieurbüros Emch+ Berger, der auf Schwachstellen hinwies, kurz vorher für Kritik gesorgt hatte. Dieser Bericht sei in der Kommission «eher kein Thema» gewesen, sagt Iseli.

Am 24.November kommt der städtische Kreditanteil vors Volk. Wenige Tage später wird der Kantonsanteil im Grossen Rat debattiert. 8,62 Millionen Franken stammen aus dem ordentlichen Haushalt, 10,88 Millionen aus dem Lotteriefonds.

Berner Zeitung

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