Kanton gibt teure Asylplätze auf

Bern

Der Kanton Bern hat die letzten unterirdischen Notunterkünfte geschlossen. Die vielen leeren Betten hatten zuvor ein Loch in die ­Staatskasse gerissen. Nun soll aus Spargründen das Finanzierungsmodell geändert werden.

Lange Gänge, viele Türen, kein Tageslicht – und kostspielig: Viel Gutes lässt sich über unterirdische Notunterkünfte nicht sagen.

(Bild: Christian Pfander)

Philippe Müller

So alt sind die Bilder noch nicht, die volle Zivilschutzanlagen zeigten. Im Jahr 2015 flüchteten mehr als 1 Million Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Die Folge davon war unter ­anderem eine grosse Zunahme an Asylgesuchen in der Schweiz. Dass die unterirdischen Notunterkünfte in naher Zukunft wieder halb leer sein würden, das war damals ein fast unvorstellbares Szenario.

Berner Zeitung

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