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Wie Mr. Adelboden den Wandel erlebte

Adelboden

Seit einem Vierteljahrhundert steht der Adelbodner Peter Willen (63) den Internationalen Skitagen vor. In dieser Zeit hat sich das Budget des Skiweltcups verzehnfacht. Gelingt am Wochenende ein Rekord?

Die Verantwortlichen zeigen sich vor dem Weltcup Adelboden zuversichtlich. Video: Jürg Spielmann/Christian Häderli
Jürg Spielmann

Was sagen Ihnen die Namen Alberto Tomba, Jure Kosir und Harald Strand Nielsen?
Peter Willen: Das sind ehemalige Skigrössen, die hier in Adelboden gefahren sind… Tomba hat einmal gewonnen – vermutlich sind alles ehemalige Sieger.

Nicht ganz. Es ist das Riesenslalompodest Ihres ersten Rennens am 4. Februar 1995.
Das hätte ich nicht gewusst. Mir war aber bekannt, dass Alberto Tomba das Nachtragsrennen gewinnen konnte.

Die Premiere von Ihnen und Rennleiter Hans Pieren stand nicht unter einem guten Stern: Am eigentlichen Renntag im Januar soff die Piste nach Regen und Schnee regelrecht ab.
Es war jener ominöse Moment, als Günter Hujara (damaliger FIS-Renndirektor, Anm. der Red.) bei der Einfahrt in den Zielhang den Ski in die Piste schlug und dieser bis zur Bindung verschwand. Da war klar, dass ein Rennen schlicht zu gefährlich gewesen wäre. Hujara hatte alles versucht, doch er wollte die Wettkämpfer kurz vor der WM in der Sierra Nevada keiner Gefahr aussetzen.

Berner Oberländer

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