Drei Standorte – und alle sind froh

Bern

Ressortleiter Stephan Künzi zu den Alternativen für den Standort der neuen BLS-Werkstätte.

Stephan Künzi

Das Beste sparte Bernhard Antener gestern für den Schluss auf. Der Präsident der Begleitgruppe erklärte, dass die BLS ihre Werkstätten statt auf zwei auch auf drei Standorte verteilen könnte.

Dann bliebe für die Grossre­visionen weiterhin Bönigen zuständig – und das wäre gut so. Auch wenn eine solche Strategie etwas kostet und die BLS genau deshalb auf den traditionsreichen Betrieb verzichten möchte: Die Oberländer Gemeinde wird über jeden Arbeitsplatz froh sein, der ihr erhalten bleibt.

Auch die Region Bern kannfroh sein, wenn sich die BLS für drei Standorte entscheidet. Die Arbeit der Begleitgruppe macht nämlich deutlich, dass Bern-Riedbach für den Neubau offenbar gar nicht so schlecht liegt.

Zwar werden nun auch noch Areale in Konolfingen und in Thun vertieft geprüft. Die Erwartung, dass Thun zum Handkuss kommt, dämpfte Antener indes gleich selber.

Und Konolfingen kämpft mit einem betrieblichen Nachteil: Es liegt von Bern her gesehen am gleichen Schienenstrang wie Spiez, was bei einer Störung nur nachteilig ist. Riedbach dagegen bleibt auf einem anderen Gleis erreichbar.

Eine Werkstätte im Westen Bernshat deshalb nach wie vor die besten Karten. Wenn sie nur auf den laufenden Unterhalt ausgelegt werden muss, verschlingt sie wenigstens nicht so viel Kulturland.

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