Rugby-Stars müssen an WM Tattoos verstecken

2019 findet in Japan die Rugby-WM statt. Um niemanden zu beleidigen, müssen sich einige Spieler anpassen.

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Schafft Neuseeland den WM-Hattrick und werden die All Blacks damit insgesamt zum vierten Mal Weltmeister? Oder können die Wallabies aus Australien aufschliessen? Oder etwa die südafrikanischen Springboks? Bevor diese Fragen in einem Jahr vom 20. September bis 2. November 2019 an der Rugby-WM in Japan beantwortet werden können, müssen sich einige Spieler bereits auf etwas anderes vorbereiten.

So werden die tätowierten Spieler – und davon gibt es einige – ihre Tattoos verbergen müssen. Der Grund: In Japan werden Tätowierungen auch heute noch mit der berüchtigten Yakuza-Mafia in Verbindung gebracht. So könnten Spieler mit Verbrechern verwechselt werden. Deshalb werden die Profis bei Besuchen von Fitnessstudios und Schwimmbädern angehalten, ihre Körperverzierungen abzudecken.

Auch die Schuhe wechseln

Turnierdirektor Alan Gilpin hat von den Verbänden und Teams bisher nur positives Feedback bekommen, was diese Einschränkung betrifft. Man wolle die japanische Kultur respektieren, heisst es allenthalben. «Wir werden kein Team zwingen, sich zu verdecken. Das ist auch nicht nötig, denn sie wollen ja beweisen, dass sie Respekt zeigen», sagt Gilpin.

Sowohl Neuseeland als auch Australien haben zugesichert, mit den Anpassungen keine Probleme zu haben. Ausserdem sollen die Spieler akzeptiert haben, innerhalb und ausserhalb der Unterkunft nicht dieselben Schuhe zu tragen, wie sich das die japanische Gesellschaft gewöhnt ist.

hua

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