Mannhart zieht Urteil weiter

Bern

Der Fall Mannhart kommt vor Bundesgericht. Das wegen Plagiatsvorwürfen vom Markt genommene Buch des Berner Autors soll weiter verkauft werden können.

Der Schriftsteller Thomas Brunnsteiner aus Österreich (links), sieht seine Urheberrechte verletzt. Der Berner Urs Mannhart (rechts), hat es versäumt, Quellen auszuweisen.

Der Schriftsteller Thomas Brunnsteiner aus Österreich (links), sieht seine Urheberrechte verletzt. Der Berner Urs Mannhart (rechts), hat es versäumt, Quellen auszuweisen.

Mannhart hat am 7. Oktober Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts Zürich eingereicht. Dies bestätigte sein Anwalt Willi Egloff am Donnerstag auf Anfrage. Das Handelsgericht hatte am 18. September in einem Massnahmeverfahren provisorisch die Auslieferung und Bewerbung von Mannharts Buch «Bergsteigen im Flachland» gestoppt. In einem ersten Schritt werde das Bundesgericht über den Antrag auf Aufschub der Verfügung befinden, so Willi Egloff, der mit einem Entscheid diesbezüglich Anfang November rechnet.

Unabhängig davon bleibt Reporter Thomas Brunnsteiner bis 31.Oktober Zeit, beim Handelsgericht Zürich Klage im Hauptverfahren einzureichen. Brunnsteiner sieht durch Mannharts Buch seine Urheber- und Persönlichkeitsrechte verletzt.

Berner Zeitung

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