300 Menschen demonstrieren in Bern gegen «Asylbunker Hochfeld»

Bern

Schätzungsweise 300 Menschen haben am Samstagnachmittag in Bern an einer Kundgebung die Schliessung des Asyl-Durchgangszentrums Hochfeld im Berner Länggassquartier gefordert.

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Die Demonstration richtete sich auch gegen die Asylgesetzrevision.

Der «Asylbunker» auf dem Hochfeld sei nur ein Vorgeschmack auf die künftige «Lagerpolitik», wie sie in der Schweiz nach der Eidgenössischen Volksabstimmung vom 9. Juni über die Revision des Asylgesetzes drohe. Das stand auf Flugblättern, welche die Kundgebungsteilnehmer Passanten verteilten.

Die Kundgebung führte von der Grossen Schanze quer durchs Länggassquartier zum Asylzentrum. Die Demonstration war nach Angaben eines Organisators bewilligt worden. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das «Komitee gegen Fremdenhetze und Asylbusiness». Schon vor genau einem Jahr hatten mehrere in diesem Komitee aktive Organisationen gegen die kantonale Asylpolitik und gegen die Verhältnisse in der Zivilschutzanlage Hochfeld demonstriert.

Dort haben laut dem Komitee die Bewohner zu wenig Privatsphäre, es bestehe permanente Kontrolle und es fehle eine Kochgelegenheit und an Selbstbestimmung für die Asylsuchenden.

jzu/sda

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