Täschliräuber muss hinter Gitter

Tafers

Haft, Geldstrafe und Busse für einen Handy- und Handtaschendieb – dies beschloss das Strafgericht des Sensebezirks.

Der Verurteilte muss Schadenersatz von 2000 Franken zahlen (Symbolbild/Sibylle Meier)

Das Strafgericht Sense unter der Leitung von Gerichtspräsident Peter Rentsch hat am Freitag einen 34-Jährigen wegen diverser Delikte verurteilt. Es befand den Mann, der in der Stadt Freiburg wohnt, unter anderem schuldig des Diebstahls, des Raubs, des Betrugs, der groben Verletzung der Verkehrsregeln und der falschen Anschuldigung. Das Gericht legte eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren fest sowie eine unbedingte Geldstrafe von zehn Tagessätzen und eine Busse von 300 Franken.

Letzte Chance

Das Gericht ist damit den Anträgen der Freiburger Staatsanwaltschaft gefolgt. Sie hatte das Verschulden des Mannes als schwer eingestuft und ihn in ihrem Plädoyer als notorischen Lügner bezeichnet. Der Pflichtverteidiger hatte dafür plädiert, dem Mann trotz Vorstrafen noch eine letzte Chance zu geben. Dies, weil er die Taten unter Alkoholeinfluss verübt habe und nun bereit sei, einen Entzug zu machen und ein geordnetes Leben zu führen.

Zwei Frauen ausgeraubt

Der Mann hatte im Jahr 2013 zusammen mit zwei Kumpel nachts auf einer Landstrasse in Düdingen zwei junge Frauen beraubt. Der einen hatte er die Handtasche entrissen und der anderen das Mobiltelefon entwendet.

Die eine Frau ist dabei vom Auto der Bande gegen einen Zaun gedrückt worden und stürzte im Anschluss zu Boden. Sie zog sich Verletzungen an Rücken und Kopf zu. Der Verurteilte muss aus diesem Grund der Frau einen Schadenersatz von 2000 Franken bezahlen.

im/jp

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