19 Millionen für die Bolligenstrasse

Bern/Ostermundigen

Die Verkehrsachse im Nordosten Berns soll ausgebaut werden. Nun hat der Regierungsrat einen entsprechenden Kredit beantragt.

Die Kreisel auf der Bolligenstrasse sollen im Rahmen der Umgestaltung wieder verschwinden (Archivbild/Matthias Käser)

Die Bolligenstrasse ist eine wichtige Einfallsachse des Strassenverkehrs in die Stadt Bern. Der nördliche Teil zwischen Bern und Ostermundigen soll dem starken Verkehrsaufkommen angepasst und moderat ausgebaut werden. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament dafür einen Kredit von 18,9 Millionen Franken.

Die Strasse wird heute täglich von bis zu 23'000 Fahrzeugen benutzt und ist dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen, wie die Kantonsregierung am Mittwoch mitteilte. Für den Fuss- und Veloverkehr ist die Einfallsachse gefährlich und der öffentliche Verkehr leidet unter häufigen Staus.

Auf dem betroffenen Strassenabschnitt sollen nun drei der vier Kreisel in Kreuzungen mit Ampeln umgebaut werden. Die Lichtsignalanlagen sollen den Verkehr bedarfsgerecht steuern. Zusätzliche Fahrstreifen und Abbiegespuren sollen den Verkehr verflüssigen.

Stadteinwärts erhält der Bus eine separate Spur. Für Velofahrende gibt es künftig einen durchgehenden Radstreifen und Vorrichtungen für ein sicheres Linksabbiegen. Die Sicherheit der Fussgänger wird mit Ampeln und Mittelinseln verbessert.

Die Baukosten werden auf 24,3 Millionen Franken veranschlagt. Der bernische Grosse Rat wird in seiner Märzsession über den Kredit von 18,9 Millionen Franken entscheiden. Das Projekt ist auf der Liste der Agglomerationsprogramme und wird vom Bund mit 5,25 Millionen Franken mitfinanziert. Gebaut werden soll ab dem Jahr 2020.

Die Korrektion der Bolligenstrasse ist mit dem von den SBB geplanten Gleisausbau im Raum Wankdorf-Münsingen koordiniert. Das Projekt hat indessen keine Berührungspunkte mit jenem des Bundesamts für Strassen zum Anschluss Wankdorf.

mb/sda

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