Familie stellt Etappenort Gstaad vor

Gstaad

Die Gstaader Familie Cairoli stellte den Mitgliedern der Dorforganisation «Gstaad» als Etappenort der Tour de Suisse 2018 vor.

Die Familie Cairoli (v. l.): Sohn und Radrennfahrer Luca, Vater und OK-Präsident Mario und Mutter Christa als Sekretärin.<p class='credit'>(Bild: Fritz Leuzinger)</p>

Die Familie Cairoli (v. l.): Sohn und Radrennfahrer Luca, Vater und OK-Präsident Mario und Mutter Christa als Sekretärin.

(Bild: Fritz Leuzinger)

An der 25. Versammlung der Dorforganisation Gstaad vom Donnerstag im Hotel Le Grand Bellevue stellte Familie Cairoli ihre Organisation zur Tour-de-Suisse-Etappe Gstaad vor.

Vater Mario Cairoli der vom Radsport begeisterten Gstaader Familie lacht: «Der Grundstein für die Bewerbung als Etappenort der Tour de Suisse und gleichzeitig auch als Organisator wurde buchstäblich im engsten Familienkreis gelegt. Das OK setzt sich anfangs aus meiner Frau Christa als Sekretärin und den beiden Söhnen Luca, zuständig für die Finanzen, und Romeo als Bauchef zusammen.»

Die radsportliche Initiative der Familie Cairoli wurde von Beginn an durch den Veloclub Saanenland unterstützt. Später konnten als Ver­bindung zu GST-Marketing und Medien Patrick Baur und für die Sicherheit Louis Marmet ins Boot geholt werden.

Der finanzielle Rahmen beläuft sich auf budgetierten 125'000 Franken. OK-Präsident Mario Cairoli: «Wir haben zum Etappenort Gstaad Ja gesagt. Erst im Nachhinein dachten wir an das Zusammenbringen des Geldes, doch wir sind zuversichtlich.»

Die Vorbereitungen laufen

Gesuche bei der Gemeinde, beim Kanton und beim regionalen Gewerbe sind am Laufen. Das Unternehmen ist zuversichtlich, auch Sponsoren für den Anlass zu finden. Im Tross der Tour de Suisse sind rund 1200 Personen mit Fahrern, Teamhelfern, Medien, dem Tour-OK und dem ganzen Werbetross engagiert. Bereits steht das Programm mit ­verschiedenen Aktivitäten zum spektakulären Radevent.

Die zwei Stunden dauernde Liveübertragung mit der Ziel­ankunft im Saanenland ist werbewirksam und wird in etwa 120 Ländern von mehr als sieben Millionen Fernsehzuschauern mitverfolgt.

Die Tour de Suisse gastierte in der Vergangenheit bereits fünfmal in Gstaad, letztmals 1994. Nach über zwanzig Jahren gelang es, die renommierte Schweizer Radrundfahrt wieder in die Region zu bringen. Am Dienstag, 12. Juni, steht nun der Zielankunft der vierten Etappe auf dem kurz zuvor neu eröffneten Airport Saanen nichts mehr im Weg.

Die vierte Touretappe führt von Gansingen im oberen Fricktal ins Berner Oberland und durch das Simmental sowie über die Saanenmöser ins Saanenland. OK-Präsident Cairoli: «Radfahren ist in der Schweiz die populärste Sportart. Die Tour de Suisse ist das nationale Aushängeschild in unserer Sportlandschaft, und Gstaad gehört dazu.»

Start am Mittwoch

Am Mittwoch, 13. Juni, ist in der Gstaader Promenade der Start zur fünften Etappe. Diese führt über den Col du Pillon ins Wallis und mit einer Bergankunft nach Leukerbad. Das Radsportpublikum kann die Fahrer auf der Gstaader Eisbahn bei den Vor­bereitungen und beim Warm-up beobachten. Adrian Friedli, Präsident der Dorforganisation Gstaad, hat bereits angekündigt, dass der traditionelle Stammgästeapéro im Startbereich stattfinden wird.

Berner Oberländer

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