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Virus legt Profisportler lahm«Als wäre ich ein Kettenraucher»

Jesko Raffin hat seit über sechs Wochen kein Motorradrennen bestritten. Er bewegte sich zwischen Sofa und Kühlschrank – nach einer Infektion kämpft der Zürcher um die Rückkehr.

Schmerzen, Schwindel, Übelkeit: Zwei Rennen hat der Zürcher Jesko Raffin in dieser Saison bestritten, dann war vorerst Schluss. Ein Virus fesselte ihn an Sofa und Bett.
Schmerzen, Schwindel, Übelkeit: Zwei Rennen hat der Zürcher Jesko Raffin in dieser Saison bestritten, dann war vorerst Schluss. Ein Virus fesselte ihn an Sofa und Bett.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Drei Stockwerke hoch zur Wohnung in Altstettenund Jesko Raffin schnaufte, als hätte er gerade einen Marathon absolviert. Er, ein Spitzensportler, der erst noch fit war wie selten in seinem Leben, die Treppe noch hochrannte, stand da nach dieser Minianstrengung: als Häufchen Elend. Mit seinen Hunden laufen gehen? Schier unmöglich. «Kamen auf dem Weg ein paar Treppen, war ich völlig ausser Atem. Es gab keinen richtigen Alltag mehr für mich, weil ich derart kaputt war. Es war mir schwindlig, ich kam mir vor, als hätte ich nie in meinem Leben trainiert und wäre ich ein Kettenraucher.»

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