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FrauenstimmrechtAls die Frutigerinnen an die Urnen durften

Ein überparteiliches Komitee setzte sich vor fünfzig Jahren für das Stimm- und Wahlrecht der Frauen ein. Es hatte Erfolg, und Frutigen wurde eine der ersten Gemeinden der Schweiz, welche das Frauenstimmrecht einführten.

Werner Steiner setzte sich mit Gleichgesinnten vor fünfzig Jahren dafür ein, dass in Frutigen auch die Frauen vom Stimm- und Wahlrecht Gebrauch machen dürfen: «Für mich war das klar, dass es den Frauen auch erlaubt sein soll, stimmen und wählen zu dürfen.»
Werner Steiner setzte sich mit Gleichgesinnten vor fünfzig Jahren dafür ein, dass in Frutigen auch die Frauen vom Stimm- und Wahlrecht Gebrauch machen dürfen: «Für mich war das klar, dass es den Frauen auch erlaubt sein soll, stimmen und wählen zu dürfen.»
Foto: Hans Heimann

Mit acht Gleichgesinnten war Werner Steiner Mitglied eines überparteilichen Komitees, das zum Ziel hatte, endlich auch die Frutiger Frauen an die Urnen zu lassen. «Der Initiant Jean Wenger fragte mich, ob ich mithelfen würde, und so stellte ich mich zur Verfügung. Ich sah mich eigentlich nur als Mitläufer, aber wir neun waren uns einig, und es war allen klar, dass endlich auch Frauen stimmen dürfen sollen», schaut Steiner zurück auf das Jahr 1970.

Mit dabei waren auch Ernst Bucher, Hans Feuz, Ueli Germann, Ernst Schmid, Robert Kallen, Peter Hurni und Hans Rudolf Trachsel. Sie waren nicht alle in der gleichen Partei, aber sie hatten das gleiche politische Ziel. Jeder von ihnen sprach am Arbeitsplatz oder in Bekanntenkreisen über das Vorhaben und sammelte Unterschriften. Steiner, damals Briefträger, fragte jeweils auf seiner Posttour die Leute, was sie davon halten würden, wenn die Frutiger Frauen auch abstimmen und wählen dürften.

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