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Minderjährige im AlkoholrauschSek-Abschlussfeier artet aus – Staatsanwaltschaft schaltet sich ein

Die Party einer Schulklasse aus Walenstadt ist eskaliert. Der Alkohol soll von der Schulratspräsidentin stammen. Eltern prüfen nun rechtliche Schritte gegen sie.

Sogenannte Alcopos sind bei Jugendlichen beliebt: Das Verabreichen gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder steht jedoch unter Strafe.
Sogenannte Alcopos sind bei Jugendlichen beliebt: Das Verabreichen gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder steht jedoch unter Strafe.
Foto: Keystone

Die St. Galler Staatsanwaltschaft lässt in den Medien bekannt gewordene Vorwürfe an die Schulratspräsidentin von Walenstadt SG abklären. Angeblich soll sie eine Sekundarklasse mit Schnaps für eine Abschlussfeier versorgt haben.

Es habe bisher keine Anzeige gegeben, erklärte Beatrice Giger, Sprecherin der St. Galler Staatsanwaltschaft, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Staatsanwaltschaft will nun abklären lassen, ob der Sachverhalt überhaupt zutrifft. Man stehe erst am Anfang eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens, so Giger. Falls die Vorwürfe bestätigt würden, handle es sich um ein Offizialdelikt. Das Verabreichen gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder stehe unter Strafe.

Die Schulratspräsidentin soll gemäss einem Bericht der Tageszeitung «Blick» die Schülerinnen und Schüler für eine Abschlussfeier mit hochprozentigen Spirituosen versorgt haben.

SDA/step