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Literatur aus SyrienAleppo war schon lange vor dem Krieg tot

Der syrische Autor Khaled Khalifa erzählt in seinem Roman «Keine Messer in den Küchen der Stadt», wie Repression und Paranoia die Beziehungen zwischen den Menschen vergiften.

Von seinem Haus bleiben nur Steine übrig: 2013 richtete ein Raketenangriff auf Aleppo diese Zerstörungen an. In diesem Jahr erschien Khaled Khalifas Roman, der von der inneren Zerstörung erzählt.
Von seinem Haus bleiben nur Steine übrig: 2013 richtete ein Raketenangriff auf Aleppo diese Zerstörungen an. In diesem Jahr erschien Khaled Khalifas Roman, der von der inneren Zerstörung erzählt.
Foto: Pablo Tosco/AFP 

Die syrische Stadt Aleppo, eine der ältesten der Welt, Unesco-Welterbe, eine Perle des Orients, wurde 2016 von Regierungstruppen und russischen Bomben fast komplett zerstört. Für Khaled Khalifa hatte sie ihre Schönheit, ihren Reiz, ihren Charakter schon lange zuvor verloren. Eine korrupte Bürokratie und gewissenlose Bauunternehmer haben alte Stadtviertel abgerissen und ihre Bewohner umgesiedelt, «in Zimmer wie Rattenlöcher».

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