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Digitaler LockdownAdoptierte Grosis und die Whatsapp-Flucht

Die Pandemie zwingt uns an die Bildschirme – um den Liebsten nahe zu sein, bei der Arbeit. Wir haben mit Digitalisierungs-Experte Markus Maurer über Online-Nachbarschaftshilfen, Whatsapp und die Covid-App gesprochen.

Zurück an den Anfang, Bern im März 2020 – das Virus ist da. Auch in Bern sitzen die Menschen zu Tausenden in den eigenen vier Wänden. Bei all der Dramatik dieser Tage, es passiert auch Erstaunliches: 6000 von ihnen vernetzten sich. Über Facebook und Whatsapp. In Nachbarschaftshilfen.

«Ich kenne Leute, die seit dem ersten Lockdown ‹ein Grosi adoptiert› haben. Sie helfen noch immer Menschen in Risikogruppen mit dem Einkaufen», sagt Markus Maurer, der damals am Aufbau dieser Community beteiligt war. Maurer ist seit 20 Jahren vom Internet und dessen Möglichkeiten fasziniert – und ein Experte darin, Menschen online zusammenzubringen.

Und damit in die Gegenwart: «Partieller Shutdown» – vieles fühlt sich wieder an wie zu Beginn der Pandemie. Doch wie steht es heute um die Nachbarschaftshilfen? Wie um die Solidarität in der Gesellschaft? Darüber reden wir mit dem Digitalexperten in der neusten Folge des Podcasts «BZ us dr Box».

Ausserdem nimmt uns Markus Maurer mit auf eine kurze Expedition. Die Pandemie hat den digitalen Wandel beschleunigt. Wie findet man sich da noch zurecht? Welchem Messengerdienst kann man trauen? Wie geht Maurer mit dem Überangebot an virtuellen Ablenkungsmöglichkeiten um?

Digitalisierungs-Experte Markus Maurer-
Digitalisierungs-Experte Markus Maurer-
Foto: PD