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Ahornenalp in NäfelsZürcher Berggängerin in Glarus tödlich verunglückt

Nach Angaben der Kantonspolizei Glarus ist eine vermisste Berggängerin bei Näfels tot aufgefunden worden. (Symbolbild)

SDA/anf

1 Kommentar
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    Thomas Luchsinger

    Siehe "Neue Kartendarstellung Wanderwegnetz" im Netz: «Swisstopo und die Schweizer Wanderwege stellen das Basisnetz mit den Farben Gelb für Wanderwege, Rot für Bergwanderwege und Blau für Alpinwanderwege dar, analog der Farben auf den Wegweisern.»

    Auf swisstopo sieht man, dass aus dem u-förmigen Talkessel "Ahornen" nur ein blauer Weg, "Alpinwanderweg", zum Bockmattli und von dort nach Westen über den Grat zum Bockmattlipass führt. Von dort kommt man nördlich ins Wägital, südlich über den Schiberg zur Furgge und von dort direkt an den Wägitalersee. Ob die Frau vom Wägital her versuchte, vom Schiberg direkt zur Ahornenalp abzusteigen oder in umgekehrter Richtung aufzusteigen? Das ist nicht unmöglich, aber es ist alpinistisch "Gehen in weglosem, steilen Gelände". Wer nicht sehr ortskundig ist, sollte sich nie allein in diesem Gelände bewegen.

    Mir ist etwas Ähnliches passiert und gar nicht soweit entfernt. Ich wusste, dass ich nur noch aufsteigen konnte, ein Abstieg zurück wäre äusserst schwierig gewesen. Im Voralpengebiet auf Wanderungen ist man nie alpinistisch mit Seil und Sicherungen gerüstet. Auf dem Grat rettete ich mich über einen Stacheldrahtzaun, dahinter weidendes Vieh nicht weit über der Waldgrenze. Ich wusste, obwohl sehr ortskundig, dass ich als "Alleingeher" zu grosse Risiken eingegangen war. Smartphones gabs noch keine, Netzverbindung kaum. Jetzt bin ich ohnehin alt und meide Risiken ausserhalb der "blauen Wege"!

    Mein Beileid den Angehörigen, lu