Was einst verboten war

140 Personen kamen am Samstag trotz durchzogenem Wetter an den zweiten Alp-Cher Kandersteg. Da gab es «Verbotenes».

Auf dem Weg von Ueschenen ins Tal nach Kandersteg wurde eine Spezialität angeboten. Ein malerisches, über 100-jähriges Schüürli im «Pfenferet» diente als rustikale Gaststätte. Hier floss das in früherer Zeit berüchtigte «Gletscherwasser». Schmelzwasser vom eisbedeckten Balmhorn? Nein. Absinth. Das ist laut Fachliteratur ein alkoholisches Getränk aus Wermutkraut, Anis und Fenchel, je nach Spezialrezept, und wird mit Wasser verdünnt konsumiert. Der Absinth wurde ursprünglich im 18.Jahrhundert im Kanton Neuenburg als Heilelexir hergestellt. «Speziell beliebt war das Getränk im Wallis», berichteten die Gäste aus dem Nachbarkanton. Und: «Weil es zur damaligen Zeit verboten war, wurde das ‹blaue Wasser› ? auch von der Polizei und Behörde ? im ‹Hinterstübli› konsumiert»srt>

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