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Naturdenkmal bleibt stehen270-jährige Buche im Elfenaupark muss nicht gefällt werden

Eine 270-jährige Buche im Elfenaupark in Bern ist zwar abgestorben, der Baum kann aber stehen bleiben. Die Sicherheit der Passanten sei gewährleistet, so die Stadt Bern.

Die Stadt Bern untersucht Bäume mit einem sogenannten Schalltomographen.
Die Stadt Bern untersucht Bäume mit einem sogenannten Schalltomographen.
Foto: Stadt Bern/zvg

In der Parkanlage Elfenau ist eine 270 Jahre alte Buche abgestorben. Sie kann aber stehen bleiben, wie die Stadt Bern am Dienstag mitteilte.

Die Krone sei schon vor längerem gesichert und der Baum abgesperrt worden. Die Sicherheit der Passanten sei also gewährleistet.

Die Buche wird nach und nach zerfallen; sie dient als Futterplatz für Pilze, Bakterien, Käfer und Vögel. In einer öffentlichen Anlage sei das nur selten möglich und entsprechend wertvoll, schreibt die Stadt.

Als die Buche jung war, erbte Ludwig Vinzenz von Tscharner das Brunnaderngut und liess ein neues Wohnhaus und Ökonomiegebäude errichten. In Bern begann man damals, im Jahr 1750, mit dem Bau des Neuen Aargauerstaldens am Steilhang des ehemaligen Steinbruchs.

Im gleichen Jahr weitete sich die Ruhr-Epidemie verheerend aus: Die Folgen reichten an einen Pestzug heran, die Bevölkerungszahl verringerte sich stark. Diese Zeiten sind lange vorbei – die Buche ist immer noch da.

sda/tag