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Industriebetrieb in NiederbippDie Amerikaner wollen verkaufen

Kimberly-Clark, der Mutterkonzern der Hakle-Fabrik, will künftig in Norditalien produzieren. Davon sind 265 Mitarbeitende betroffen.

Soll verkauft werden: Die Hakle-Fabrik in Niederbipp.
Soll verkauft werden: Die Hakle-Fabrik in Niederbipp.
Foto: Beat Mathys

Das Hakle-Werk des amerikanischen WC-Papier-Herstellers Kimberly-Clark in Niederbipp soll verkauft werden. Laut Medienberichten verhandelt das Unternehmen aktuell mit potenziellen Käufern. Die Gewerkschaft der Schweizer Papierindustrie (SPV) sorgt sich um die Mitarbeitenden. Betroffen wären 265 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gemeinde und Kanton werden aktiv

Sibylle Schönmann (SVP), Gemeindepräsidentin von Niederbipp, bestätigt dies. Sie sei bereits vor einer Woche vorinformiert worden, sagt sie. Am letzten Donnerstag wurde nun auch die Belegschaft ins Bild gesetzt. Die Gemeinde steht inzwischen bereits im Kontakt mit der kantonalen Standortförderung, wie deren Leiter, Sebastian Friess, bestätigt. Seine Stelle und der Regierungsrat seien in regelmässigem Austausch mit den Produktionsunternehmen des Kantons, und damit auch mit Kimberly-Clark. Die Standortförderung sei deshalb ein wichtiger Gesprächspartner für deren Anliegen.

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