Ausbau auf der Fritzenfluh

Wyssachen

Beim Panoramarestaurant in Wyssachen stehen während der nächsten drei Jahre einige Veränderungen an. Los geht es mit zusätzlichen Parkplätzen.

Erst 2013 übernahmen die Schwestern Ursula Flückiger (links) und Christine Ryser das Restaurants Fritzenfluh. Nun planen sie einen grösseren Ausbau.

Erst 2013 übernahmen die Schwestern Ursula Flückiger (links) und Christine Ryser das Restaurants Fritzenfluh. Nun planen sie einen grösseren Ausbau.

(Bild: Marcel Bieri)

Jürg Rettenmund

Gerade einmal 27 respektive 24 Jahre alt waren die Schwestern Christine und Ursula Flückiger, als sie im Herbst 2013 das Restaurant Fritzenfluh in Wyssachen übernahmen. Nun – Christine hat inzwischen geheiratet und heisst Ryser – planen sie bereits einen grösseren Ausbau. Beträge, die sie investieren, nennen sie zwar keine. Doch sie halten fest: «Unser Umbauprojekt ist für uns ein Lebenswerk.»

Eine längerfristige Perspektive hat auch die Umsetzung des Projekts, für das die beiden Wirtinnen bereits die Baubewilligung besitzen. Vorerst entstehen zwanzig zusätzliche Parkplätze. Daneben werden die Bauarbeiter vor allem dem Untergeschoss zu Leibe Rücken. Dort, wo sich die Wirtewohnung und das Lager befinden. Beide erhalten mit einem Anbau künftig mehr Platz. Zudem entsteht darüber eine neue Terrasse, die später einer Erweiterung im Erdgeschoss dienen soll. In rund drei Jahren soll dann auch dieses Vorhaben verwirklicht sein.

Ein neues Säli

Panoramarestaurant nennen Christine Ryser und Ursula Flückiger ihre Fritzenfluh seit An­beginn. Mit der Erweiterung wird das Panorama nun neu in Szene gesetzt. Dann entsteht auf dem Anbau ein Säli mit völlig trans­parenter Fensterfront, die sich öffnen lässt.

Der Umbau sei nicht nur durch den Ausblick motiviert, sagt Ur­sula Flückiger. «Die bestehenden Räume sind auch betrieblich nicht ideal.» So lässt sich das Säli im Erdgeschoss nicht unterteilen, und weil die Gaststube an normalen Tagen nicht für alle Individualgäste Platz bietet, können kleinere Gruppen nicht für sich allein untergebracht werden. Für sie soll das Panoramasäli mit seinen dreissig Plätzen künftig eine Alternative sein.

Eine ist immer anwesend

Über fehlende Gäste können sich die beiden Wirtinnen auf der Fritzenfluh nicht beklagen. Ein Glück sei sicher, dass sie ihr Un­ternehmen vor vier Jahren gemeinsam angehen konnten, sagen sie. «So ist immer eine von uns anwesend.» Das Team ist inzwischen von einem Koch und einer Servicefachkraft auf zwanzig Mitarbeitende angewachsen. Zum Glück hätten sich die Rückmeldungen von den Gästen meist mit dem gedeckt, was sie sich für die Fritzenfluh vorgenommen hätten, sagen Ursula Flückiger und Christine Ryser. «So macht Arbeit Spass.»

Zudem setzen die beiden Schwestern auf Qualität aus der Region. Das helfe, einem breiten Gästespektrum gerecht zu werden. «Damit können wir hier einen Büezer in Überkleidern gleichermassen begeistern wie einen Geschäftsmann mit Kra­watte.»

Berner Zeitung

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