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«Qualität spricht sich eben rum»

Langenthal

Als Langenthaler Stadtbaumeister ist sich Enrico Slongo Kritik gewohnt. Da ist der Wakkerpreis hingegen eine willkommene Bestätigung. 

Hofft, dass der Wakkerpreis auch für die Arbeit der Planungsbehörde sensibilisiert: Stadtbaumeister Enrico Slongo. Foto: Nicole Philipp

Hofft, dass der Wakkerpreis auch für die Arbeit der Planungsbehörde sensibilisiert: Stadtbaumeister Enrico Slongo. Foto: Nicole Philipp

Kathrin Holzer

Herr Slongo, lange Bearbeitungsfristen bei Baugesuchen sind nur ein Stichwort. Auch bei städtebaulichen Projekten meint es so mancher Langenthaler zuweilen besser zu wissen als die Planungsverantwortlichen der Stadt. Bei aller Kritik, die sie als Stadtbaumeister einstecken müssen, muss der Wakkerpreis doch eine ziemliche Genugtuung für Sie sein, oder etwa nicht?
Natürlich ist er das, zumal es auch eine Anerkennung unserer Arbeit im Stadtbauamt ist. Wir sind ja nicht dazu da, um etwas zu blockieren. Gerade bei Baugesuchen, um beim Stichwort zu bleiben, liegt es nicht nur an uns, dass es zuweilen lange geht. Wir können nicht vorwärtsmachen, solange gewisse Gesetzesvorgaben oder Normen nicht erfüllt sind, die Ausnahme nicht gegeben werden kann oder beispielsweise die Ästhetik nicht genügt. Die Meinung, alles bauen zu können, nur weil es einem gehört, ist im Kontext eines Ortsbildes halt eine schwierige Haltung.

Langenthaler Tagblatt

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