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Die Abhörmethoden der Berner Drogenfahnder

Die Berner Staatsanwaltschaft informierte in den letzten Wochen zweimal über Echtzeit-Telefonüberwachungen. Beide Meldungen stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen albanische Heroinbanden.

Die Befugnisse der Berner Polizei gehen bei weitem nicht so weit wie jene des DDR-Staatssicherheitsapparats (Bild: Szene aus dem Film «Das Leben der anderen»). Dennoch sind Überwachungen auch hier Alltag.

Die Befugnisse der Berner Polizei gehen bei weitem nicht so weit wie jene des DDR-Staatssicherheitsapparats (Bild: Szene aus dem Film «Das Leben der anderen»). Dennoch sind Überwachungen auch hier Alltag.

(Bild: Imago)

Quentin Schlapbach@qscBZ

Die Frau, die am 5. Januar 2017 auf offener Strasse angehalten wurde, war geständig. Sie er­zählte der Polizei alles, was sie wusste: mit wem sie Kontakt hatte, wo die Treffen stattfanden, wie viel Heroin sie pro Botengang vertickte. 25 Gramm, zwei bis dreimal pro Woche. Die Bestellungen gab sie jeweils per SMS bei einem Mann auf, den sie nur mit Vornamen kannte: Florian *.

Berner Zeitung

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