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Tessin gewährte Gucci-CEO fragwürdige Pauschalsteuer

Vertrauliche Dokumente enthüllen erstmals das aggressive Steuerkonstrukt von Modezar Patrizio di Marco in der Schweiz. Dem italienischen Fiskus entgingen wohl Millionen.

Patrizio Di Marco (r.) mit Frida Giannini (l.) in einem Gucci-Laden in Shanghai. (Archiv)

Patrizio Di Marco (r.) mit Frida Giannini (l.) in einem Gucci-Laden in Shanghai. (Archiv)

(Bild: Reuters Nir Elias)

Oliver Zihlmann@oliver_zihlmann

Im Jahr 2010 beantragte Patrizio di Marco, damals Chef des italienischen Modekonzerns Gucci, beim Kanton Tessin für sich eine Pauschalbesteuerung. Als Ausländer musste er dafür in der Schweiz wohnen. Also mietete sich der Mode-Star kurz vor dem Antrag eine kleine 4,5-Zimmer-Wohnung in der Tessiner Gemeinde Paradiso. Die Wohnung lag im ersten Stock in einem eher düsteren Vorort von Lugano.

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