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Unglück im Muribad13-Jähriger nach Badeunfall im Spital gestorben

Der Jugendliche, der am Montag im Muribad verunfallte, ist im Spital gestorben. Die Kantonspolizei warnt vor den Gefahren der Flüsse.

Der Jugendliche, der am Montag oberhalb des Muribads in der Aare verunfallte, ist gestorben. Der 13-jährige eritreische Junge war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden, wo er am Dienstagabend seinen Verletzungen erlag.

Unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland gehen derweil die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern zu Hergang und Umständen des Unfalls weiter.

Die Kantonspolizei beschrieb am Dienstag den Unfall wie folgt: Bevor es zum Unglück gekommen sei, habe sich der verunfallte Jugendliche zusammen mit weiteren Personen oberhalb des Muribades im Bereich einer Flussinsel aufgehalten. Als der Junge einen Ball aus der Aare holen wollte, geriet er aus ungeklärten Gründen im Bereich von Treibholzablagerungen unter Wasser.

Die umgehend alarmierten und ausgerückten Einsatzkräfte der Polizei konnten den Jugendlichen wenig später in der Aare lokalisieren und aus dem Wasser bergen. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er in kritischem Zustand von der Ambulanz ins Spital gefahren.

Für die Betreuung weiterer Personen wurde das Care Team aufgeboten.

Die Kantonspolizei Bern macht im Zusammenhang mit dem aktuellen Unfall darauf aufmerksam, dass gerade Flüsse besondere Gefahren bergen. So können zum Beispiel im Bereich von Schwemm- oder Treibholzablagerungen auf und unterhalb der Wasseroberfläche gefährliche Strömungen oder Strudel entstehen. Auch bei Wehren, Brücken oder anderen Hindernissen gilt diesbezüglich besondere Vorsicht. Deshalb ist es im Zusammenhang mit Aktivitäten im, auf und am Wasserwichtig, unbekannte Flussabschnitte vorgängig zu erkunden und sich über mögliche Gefahren zu informieren. Für den Aarelauf zwischen Thun und Wohlensee bietet hier unter anderem die Aarekarte der SLRG wichtige Informationen.

ber/flo